| Acht Gründe, es (Sex) häufiger zu tun
Eine leidenschaftliche Nacht kann Wunder wirken. So mancher Liebhaber ist
am Tag danach entspannter, glücklich und voller Energie. Ein
befriedigendes Sexualleben hält aber nicht nur die Seele im Gleichgewicht,
sondern auch den Körper gesund. Immer mehr Wissenschaftler beschäftigen
sich mit den gesundheitlichen Auswirkungen der körperlichen Liebe. Mit
teilweise erstaunlichen Ergebnissen. So hält regelmäßiger Sex nicht nur
das Immunsystem auf Trab, sondern macht auch schlank.
Schon vor dem Steicheln geht's los Die gesundheitsfördernde Wirkung von Sex beginnt nicht erst beim
Geschlechtsverkehr. Schon beim Streicheln werden zahlreiche Hormone
ausgeschüttet, die das Wohlbefinden steigern und Stress abbauen.
Endorphine, die so genannten Glückshormone, senken das Schmerzempfinden
und sorgen für einen rauschähnlichen Zustand. Daneben fördert die bei
Frauen körpereigene Droge Oxytocin die Verarbeitung von Stress.
Hormoncocktail gibt Power Kurz vor und während dem Orgasmus werden weitere Hormone ausgeschüttet,
die ein wahres Gefühls-Feuerwerk auslösen. Puls und Blutdruck steigen
kurzzeitig stark an, Muskeln und Organe werden stärker durchblutet und
damit besser mit Sauerstoff versorgt. Anschließend sinkt der Blutdruck
wieder, Entspannung tritt ein.
Weniger Erkältungen durch Sex Besonders gut untersucht ist die immunstärkende Wirkung von Sex. Essener
Wissenschaftler konnten belegen, dass sich die Zahl der natürlichen
Killerzellen im Blut durch sexuelle Stimulierung verdoppelt. Gleichzeitig
steigt das Antistresshormon Prolaktin stark an. Menschen mit aktivem
Sexualleben sind seltener erkältet, belegen amerikanische Langzeitstudien.
Sex vertreibt Streß Schon beim Streicheln werden jede Menge Anti-Stress-Hormone freigesetzt.
Als Folge wird die Atmung tiefer, Körper und Seele entspannen sich.
Sex stärkt das Immunsystem Langzeitstudien belegen, dass die beim Sex ausgeschütteten Hormone das
Immunsystem stärken. Wer mindestens zweimal die Woche im Bett aktiv wird,
hat einen höheren Spiegel an Immunglobulinen im Körper und ist seltener
erkältet.
Sex macht schlank Je nach Dauer und Intensität werden beim Sex 100 bis 500 Kilokalorien
verbrannt. Damit arbeitet man mindestens einen Riegel Schokolade ab. Beim
Zwei-Minuten-Quickie allerdings werden kaum Kalorien verbrannt.
Sex hält jung Sexuelle Aktivität fördert die Durchblutung von Haut und Organen, der
Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt. Somit vermuten
Wissenschaftler, dass regelmäßiger Sex - ähnlich wie Sport - länger jung
hält.
Sex senkt den Blutdruck Während dem Geschlechtsverkehr steigt der Blutdruck zwar kurzfristig an.
Anschließend tritt aber eine tiefe Entspannung ein, Blutdruck und Puls
sinken deutlich ab.
Sex lindert Schmerzen Bei der körperlichen Liebe werden Endorphine ausgeschüttet. Die
Morphiumähnlichen Hormone schalten das Schmerzempfinden aus. Die Folge:
Migräne verschwindet vorübergehend.
Sex macht schön Die verstärkt ausgeschütteten Östrogene fördern die Bildung von Kollagen.
Die Haut wird außerdem besser durchblutet, wirkt straffer und elastischer.
Sex macht glücklich Was eigentlich jeder weiß, ist wissenschaftlich belegt: Menschen mit
aktivem und befriedigendem Sexleben sind seltener depressiv und weniger
ängstlich - eben einfach glücklicher. |